Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland wird zukünftig eine längere Lebensarbeitsdauer erforderlich werden und damit auch die Eingliederung älterer Arbeitsloser (50plus) notwendig aber auch Erfolg versprechender. Diesem Grundgedanken folgend ist unsere Konzeption aufgebaut.

Eine auf Freiwilligkeit beruhende Teilnehmerakquise verfolgt den methodischen Ansatz des Empowerments, der auf Selbstreflexion und Übernahme von Eigenverantwortung ausgerichtet ist. In dieser Phase wird mit den Projektteilnehmern ein Kompetenzprofil entwickelt, das überwiegend auf die vorhandenen positiven Ressourcen des Projektteilnehmenden ausgerichtet ist. Des Weiteren wird in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern eine individuelle Handlungsstrategie für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt entwickelt.

Für die Ansprache und Sensibilisierung der Unternehmen wird der bisherige Integrationsprozess umgedreht, in dem die akquirierten Arbeitsstellen in den Vordergrund gestellt werden:

Während der 1. Phase (Job-Search-Phase) wird mit Hilfe unserer Netzwerkpartner im regionalen Arbeitsmarkt intensiv nach offenen Stellen gesucht.

In der 2. Phase (Job-Placement-Phase) arbeiten der Arbeitgeber, der Qualifizierungsdienstleister und die Vermittlungsexperten der Grundsicherungsträger Hand in Hand, um eine passgenaue Stellenbesetzung zu realisieren. Am Ende der Job-Placement-Phase soll möglichst zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer ein Arbeitsvertrag zu tariflichen bzw. ortsüblichen Vergütungsmodalitäten geschlossen werden. Als Eingliederungshilfe kann der Arbeitgeber einen maximalen Betrag von 4.000 EUR erhalten.

Die 3. Phase (Job-Coaching-Phase) dient der nachhaltigen Integration in das Unternehmen. Auf der Basis eines gemeinsam erarbeiteten Einarbeitungsplanes erfährt jeder Arbeitnehmer ein Job-Coaching Programm innerhalb der ersten Beschäftigungsmonate.

Pakt intern